Der Spielmannszug „Frisch-Auf“ Hinsbeck 1963 besteht seit 40 Jahren und kann auf eine große Tradition zurückblicken. Bei uns wird besonders die Jugendarbeit großgeschrieben, damit sich auch die kommenden Generationen an bester Live Musik erfreuen k schellenbaum.jpgönnen. Wir Ihr vielleicht wisst, finden unsere Auftritte in ganz Nordrhein-Westfalen statt. Die Qualität unseres Spielmannzuges wird bei Wettbewerben ständig bestätigt durch Platzierungen im oberen Rang .

Was ist ein Schellenbaum ?

Der reich verzierte Schellenbaum - ursprünglich von der türkischen Janitscharenmusik abstammend - wurde vor etwa 250 Jahren übernommen und gehört seit circa 1800 zum Inventar der Militärkapellen. Als Glocken- und Glöckchenbaum ist er ein altes asiatisches Kultinstrument und gilt heute als repräsentative Standarte des Infanterie-Musikcorps für feierliche Anlässe. So gehört auch heute der Schellenbaum zum offiziellen Erscheinungsbild des Wachbatallions der Bundeswehr in Bonn, wenn zu Ehren eines Staatsgastes die Ehrenkompanie mit dem Musikzug aufzieht.

Der Schellenbaum hat seine äußeren Wesensmerkmale erst im türkischen Heer erhalten. Neben dem Halbmond sind hauptsächlich die eingefärbten Rossschweife, die seinen türkische Abstammung unterstreichen. Sie wurden von den Würdezeichen hoher militärische Würdenträger der türkischen Armee übernommen, weshalb der Schellenbaum auch als "Mohammeds Fahne" bezeichnet wurde. Diese Zeichen mit dem Halbmond in der Mitte, wurden den türkischen Befehlshabern wie eine Fahne vorangetragen, oder vor dem Zelt aufgestellt. Die Zahl der Rossschweife variierte. Dem Sultan standen sechs zu.

Schellenbäume haben in die preußische Armee erst nach 1815, und dann bei nur wenigen Regimentern Einzug gefunden. Dies waren die Regimenter, die in den Befreiungskriegen französische Schellenbäume erbeutet hatten, und diese als Auszeichnung nach Erhalt der Erlaubnis zur Führung in die Regiments - Musiken übernahmen. Dies galt nur für Infanterie und Fußartillerie, und sie galten weniger als Musikinstrument denn als zur Siegestrophäe.

So auch das Infanterie - Regiment Bremen Nr. 75, dass seit 1815 einen bei Belle - Alliance eroberten französischen Schellenbaum in der Regiments - Musik führte.

Nach dem Befreiungskriegen waren es zuerst die Stände, später auch Städte, die ihren Regimentern als Zeichen des vaterländischen Dankes solche Schellenbäume stifteten.





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